Ernstzunehmende Fahrberichte und Eindrücke...
- Grazer
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- Deauville Modell: Ich fahre keine Deauville
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- Kilometerstand: 160.000
- Kilometer/Jahr (ca.):: 20.000
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Ernstzunehmende Fahrberichte und Eindrücke...
...werd ich nun einfach mal hier deponieren, geschrieben hab ich sie vor einiger zeit und in anderen foren bereits deponiert. aber ich denke, euch sollten sie auch nicht unbedingt vorenthalten werden, oder? 

einmal honda, immer honda! drei deauvilles in einem motorrad: Honda Goldwing GL1500/6SE!
die homepage für alle motorradverrückten!!! da könnt ihr noch was lernen!!!
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Der Alte und die Dame in Schwarz
So, im großen Umriß ist die Ville schon ein recht großes Tier, ein Tourendampfer eben… 243 kg, 648 kubik aus einem V2 mit 55 Pferden, also nicht grad berauschend…
Dann steht sie vor mir, bös, schwarz, bedrohlich… und im Sonnenschein zwinkert sie mir dann doch freundschaftlich-violett zu… *grins*
Anlassen, ein dezentes Brummeln, sanfte Vibrationen, aber sonst gar nix, okay, der Drehzahlmesser ist nimmer bei “0″ und eine Lampe funzelt so vor sich hin… “sidestand” steht drauf…
Draufgesessen, grad noch Bodenkontakt mit dem Fußballen, Ärger über den bescheuerten Seitenständer, warum haben die Schlitzohren den auch genau zwischen Schalthebel und Fußraste montieren müssen… *grrrrrr*
Knack und drin ist der Gang, so richtig eingerastet, nicht hart, nicht ruppig oder schwammig, nein, ein klares “Knack” und passt… sanft die Kupplung kommen lassen, 2mm am Gas aufmachen, damit der Drehzahlmesser mal sachte in Bewegung kommt und leichtfüßig rollt die Fuhre los… ungewohnt, die Füße nach unten, den Fußraster suchend und dann einfach im Stiefelprofil eingehängt und “passt!”
Die Fuhre rollt, 20 km/h, “knack” und 2. Gang ist drinnen… Standgas und die Haltelinie bei der Händlerausfahrt kommt… Kupplung, Bremse und sofort steht die Fuhre, fast beiß’ ich in den Lenker! Uuups, Bremsen wollen gestreichelt und nicht gezogen werden!
“Knack” Leerlauf, exakt und präzise der Gangwechsel… 1. und rein in die Lücke, vorsichtig, sanft, kenn die Kiste ja nicht… 2. 3. 4. 5. und sachte mit 50 dahingleiten, unhörbar, unspektakulär… dann einen Millimeter am Gas auf, Ortsende… unhörbar geht die Nadel in die Höhe… 60… 70… 80… halt, nur 60 sind erlaubt und noch gehört das schwarze Tier nicht mir!
Gas zu, Kreisverkehr, erste Handlingsprobe mit 243kg Lebendgewicht und erst in der dritten Ausfahrt wieder raus… irgendwer legt Schienen und irgendwer schiebt die Ville im 3. mit 50 Sachen um die Dreiviertelkehre, ohne daß es mir irgendwie auffallen würde…
Raus, dezent das Gas auf und ab geht die schwarze Schönheit… Schub hört nimmer auf und bei knapp 4000 Touren kommt die Ansage “brrrrrrrrrmmm” und Dampf bricht los… kaum spürbar, aber mit Nachdruck geht’s die sanfte Steigung hinauf! 6000 und schon wieder zu schnell!!! Also, Gas zu und zwei Gänge rauf… und Anker werfen, Querstraße hat Vorrang!
Alles kein Problem, die 243kg sind nicht einmal am Stand richtig spürbar, nur beim Reversieren, aber da hilft Übung…
Und los… 1. 2. 3. 4. 5. und vorsichtig (grad vorhin waren da noch die Rennleiter mit dem Radar…) und ab mit 50 Sachen die Landstraße entlang…
Windgeräusche am Helm… laut und deutlich und dabei absolute Windstille! Unmerklich hab ich am Gas gedreht, grad mal zwei Millimeter und aus 50 wurde 100… Hammer!!!
Und leichtfüssig die Kurven entlang, sanft dahingleitend, in stoischer Ruhe, selbst bei plötzlichen Windböen im Ried… stur zieht sie ihre Bahn, einfach nur meinen Gedanken folgend, bei Bedarf mit bösem Donnern, ja, auch ein Herr Bmw aus dem hoffentlich nie zur EU gehörenden Islamstaat bekommt es mit der Panik zu tun, als die Ville beim Überholen im 3. Gang bei 5000 der Bayernschüssel ins Seitenfenster brüllt und einfach nur nach vorn springt dabei…
Ja, das ist sie! Die legitime Nachfolgerin einer Honda CN250 Helix! Komfortabel, dezent und trotzdem bei Bedarf so böse wie der Idiot, der drauf sitzt…
Meine Ville, noch ohne Namen, aber “Dicke” wird sie nicht heißen, so heißt Berta schon…
Dann steht sie vor mir, bös, schwarz, bedrohlich… und im Sonnenschein zwinkert sie mir dann doch freundschaftlich-violett zu… *grins*
Anlassen, ein dezentes Brummeln, sanfte Vibrationen, aber sonst gar nix, okay, der Drehzahlmesser ist nimmer bei “0″ und eine Lampe funzelt so vor sich hin… “sidestand” steht drauf…
Draufgesessen, grad noch Bodenkontakt mit dem Fußballen, Ärger über den bescheuerten Seitenständer, warum haben die Schlitzohren den auch genau zwischen Schalthebel und Fußraste montieren müssen… *grrrrrr*
Knack und drin ist der Gang, so richtig eingerastet, nicht hart, nicht ruppig oder schwammig, nein, ein klares “Knack” und passt… sanft die Kupplung kommen lassen, 2mm am Gas aufmachen, damit der Drehzahlmesser mal sachte in Bewegung kommt und leichtfüßig rollt die Fuhre los… ungewohnt, die Füße nach unten, den Fußraster suchend und dann einfach im Stiefelprofil eingehängt und “passt!”
Die Fuhre rollt, 20 km/h, “knack” und 2. Gang ist drinnen… Standgas und die Haltelinie bei der Händlerausfahrt kommt… Kupplung, Bremse und sofort steht die Fuhre, fast beiß’ ich in den Lenker! Uuups, Bremsen wollen gestreichelt und nicht gezogen werden!
“Knack” Leerlauf, exakt und präzise der Gangwechsel… 1. und rein in die Lücke, vorsichtig, sanft, kenn die Kiste ja nicht… 2. 3. 4. 5. und sachte mit 50 dahingleiten, unhörbar, unspektakulär… dann einen Millimeter am Gas auf, Ortsende… unhörbar geht die Nadel in die Höhe… 60… 70… 80… halt, nur 60 sind erlaubt und noch gehört das schwarze Tier nicht mir!
Gas zu, Kreisverkehr, erste Handlingsprobe mit 243kg Lebendgewicht und erst in der dritten Ausfahrt wieder raus… irgendwer legt Schienen und irgendwer schiebt die Ville im 3. mit 50 Sachen um die Dreiviertelkehre, ohne daß es mir irgendwie auffallen würde…
Raus, dezent das Gas auf und ab geht die schwarze Schönheit… Schub hört nimmer auf und bei knapp 4000 Touren kommt die Ansage “brrrrrrrrrmmm” und Dampf bricht los… kaum spürbar, aber mit Nachdruck geht’s die sanfte Steigung hinauf! 6000 und schon wieder zu schnell!!! Also, Gas zu und zwei Gänge rauf… und Anker werfen, Querstraße hat Vorrang!
Alles kein Problem, die 243kg sind nicht einmal am Stand richtig spürbar, nur beim Reversieren, aber da hilft Übung…
Und los… 1. 2. 3. 4. 5. und vorsichtig (grad vorhin waren da noch die Rennleiter mit dem Radar…) und ab mit 50 Sachen die Landstraße entlang…
Windgeräusche am Helm… laut und deutlich und dabei absolute Windstille! Unmerklich hab ich am Gas gedreht, grad mal zwei Millimeter und aus 50 wurde 100… Hammer!!!
Und leichtfüssig die Kurven entlang, sanft dahingleitend, in stoischer Ruhe, selbst bei plötzlichen Windböen im Ried… stur zieht sie ihre Bahn, einfach nur meinen Gedanken folgend, bei Bedarf mit bösem Donnern, ja, auch ein Herr Bmw aus dem hoffentlich nie zur EU gehörenden Islamstaat bekommt es mit der Panik zu tun, als die Ville beim Überholen im 3. Gang bei 5000 der Bayernschüssel ins Seitenfenster brüllt und einfach nur nach vorn springt dabei…
Ja, das ist sie! Die legitime Nachfolgerin einer Honda CN250 Helix! Komfortabel, dezent und trotzdem bei Bedarf so böse wie der Idiot, der drauf sitzt…
Meine Ville, noch ohne Namen, aber “Dicke” wird sie nicht heißen, so heißt Berta schon…

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Der Ritt auf den Kanonenkugeln…
…oder Schätzles neue Honda VF750C Magna (ein Fahrbericht der Extraklasse):
Fett steht sie da, knallgelb, schwarzer Sattel, blitzender Chrom, irgendwie geil, irgendwie furchteinflößend, irgendwie respekterhaschend…
Lenkersperre auf, Schlüssel ins Zündschloß, Gerümpel irgenwie irgendwo unterbringen, Rüstung komplettieren und dann, Zündung ein, Choke ziehen und den Damenstarter drücken… Mit dumpfen Donnergrollen erwacht die Bestie zwischen meinen Beinen…
Nein, nix unanständiges, der Motor der Magna erwachte zum Leben, alles andere tut nix zur Sache! Die 248kg Eigengewicht vorsichtig Richtung Straße manövriert, etwas wackelig, weil ungewohnt und schon gar nicht meins, aber zum Testen muß es eben mal sein…
Knackig (typisch Honda) die Gänge durchgeschaltet, sauber hängt die Bestie am Gas, bei der nächsten Ampel den Choke wieder rein gedrückt und bei Grün geht er so richtig los, der Ritt auf den vier Kanonenkugeln, denn vier Zylinder hat die Magna, auch vier Vergaser, eine echte Bestie! Und 88PS hören sich bei abgestellter Maschine so richtig nach nichts an, wenn man bedenkt, daß heutige 600′er schon mit 120PS aufwarten können…
Der Umstieg von einer 17PS-schwachen Honda Helix auf eine 88PS-Magna, das ist wie Bungeejumping ohne Seil, aber mit vollem Magen! Die Gerade vor mir, ein kurzer Dreh am Gasgriff, mit Nachdruck wirst Du nach vorne geschossen, die Arme werden immer länger und Du denkst daran, daß Du beim nächsten Besuch im Erotik-Laden unbedingt zwei Paar Handschellen mitnehmen mußt, aber der Drang nach vorne nimmt kein Ende, die Tachonadel schnellt gleich mit der Nadel des Drehzahlmessers in die oberen Regionen der Skala, Gangwechsel, gleich noch ein Gangwechsel und Gashahn zu, irgendwie muß das Nach-Vorne-Geschossen-Werden ja zu beenden sein…
Hölle pur, Adrenalin bis in die Haarspitzen (und die sind bei mir verdammt weit von der Kopfhaut entfernt!), der Bumms hinter Dir ist definitiv von Dir, wann hast Du die Schallmauer durchbrochen oder war das Vieh immer schon so laut? Das Weiße an der Windschutzscheibe des Wagens hinter Dir, der so dezent am Horizont verschwindet, das sind die Augäpfel des pubertierenden Führerscheinneulings, der mit dem tiefergelegten 3′er-Bayernhobel des Familienclans seine erste Ausfahrt machen darf, die schocksprunghaft nach vor gehüpft sind und nun von Scheibenwischern unerreichbar im inneren der Konserve am Glas kleben ob Deines brachialen Abflugs, Schallpegel nahe dem eines Eurofighters…
Und irgendwie spürst Du, wie der letzte Funken Vernunft sich aufzulösen beginnt, doch bevor alles im Licht am Ende des Tunnels endet, drehst Du den Hahn zu, besinnst Dich des Umstandes, daß keine der Kanonenkugeln Dein Eigentum ist, daß Du nicht der Halter dieser Bestie bist und daß Du irgendwie in Erklärungsnotstände kommen könntest, wenn… und Du beginnst zu Gleiten…
Und Du kennst nun die neue Form des Brachialgleitens… untertourig, im Donner versunken, erschrockene Augen ringsum… und alle Dir zugewandt…
Und irgendwann, trotz der bequemen Sitzbank, sehnst Du Dich nach Deinem Tourengleiter, denn, auch wenn Adrenalinkicks auch nicht ohne sind, aber ein Blümchenpflücker braucht das nicht im Sekundentakt…
Fett steht sie da, knallgelb, schwarzer Sattel, blitzender Chrom, irgendwie geil, irgendwie furchteinflößend, irgendwie respekterhaschend…
Lenkersperre auf, Schlüssel ins Zündschloß, Gerümpel irgenwie irgendwo unterbringen, Rüstung komplettieren und dann, Zündung ein, Choke ziehen und den Damenstarter drücken… Mit dumpfen Donnergrollen erwacht die Bestie zwischen meinen Beinen…
Nein, nix unanständiges, der Motor der Magna erwachte zum Leben, alles andere tut nix zur Sache! Die 248kg Eigengewicht vorsichtig Richtung Straße manövriert, etwas wackelig, weil ungewohnt und schon gar nicht meins, aber zum Testen muß es eben mal sein…
Knackig (typisch Honda) die Gänge durchgeschaltet, sauber hängt die Bestie am Gas, bei der nächsten Ampel den Choke wieder rein gedrückt und bei Grün geht er so richtig los, der Ritt auf den vier Kanonenkugeln, denn vier Zylinder hat die Magna, auch vier Vergaser, eine echte Bestie! Und 88PS hören sich bei abgestellter Maschine so richtig nach nichts an, wenn man bedenkt, daß heutige 600′er schon mit 120PS aufwarten können…
Der Umstieg von einer 17PS-schwachen Honda Helix auf eine 88PS-Magna, das ist wie Bungeejumping ohne Seil, aber mit vollem Magen! Die Gerade vor mir, ein kurzer Dreh am Gasgriff, mit Nachdruck wirst Du nach vorne geschossen, die Arme werden immer länger und Du denkst daran, daß Du beim nächsten Besuch im Erotik-Laden unbedingt zwei Paar Handschellen mitnehmen mußt, aber der Drang nach vorne nimmt kein Ende, die Tachonadel schnellt gleich mit der Nadel des Drehzahlmessers in die oberen Regionen der Skala, Gangwechsel, gleich noch ein Gangwechsel und Gashahn zu, irgendwie muß das Nach-Vorne-Geschossen-Werden ja zu beenden sein…
Hölle pur, Adrenalin bis in die Haarspitzen (und die sind bei mir verdammt weit von der Kopfhaut entfernt!), der Bumms hinter Dir ist definitiv von Dir, wann hast Du die Schallmauer durchbrochen oder war das Vieh immer schon so laut? Das Weiße an der Windschutzscheibe des Wagens hinter Dir, der so dezent am Horizont verschwindet, das sind die Augäpfel des pubertierenden Führerscheinneulings, der mit dem tiefergelegten 3′er-Bayernhobel des Familienclans seine erste Ausfahrt machen darf, die schocksprunghaft nach vor gehüpft sind und nun von Scheibenwischern unerreichbar im inneren der Konserve am Glas kleben ob Deines brachialen Abflugs, Schallpegel nahe dem eines Eurofighters…
Und irgendwie spürst Du, wie der letzte Funken Vernunft sich aufzulösen beginnt, doch bevor alles im Licht am Ende des Tunnels endet, drehst Du den Hahn zu, besinnst Dich des Umstandes, daß keine der Kanonenkugeln Dein Eigentum ist, daß Du nicht der Halter dieser Bestie bist und daß Du irgendwie in Erklärungsnotstände kommen könntest, wenn… und Du beginnst zu Gleiten…
Und Du kennst nun die neue Form des Brachialgleitens… untertourig, im Donner versunken, erschrockene Augen ringsum… und alle Dir zugewandt…
Und irgendwann, trotz der bequemen Sitzbank, sehnst Du Dich nach Deinem Tourengleiter, denn, auch wenn Adrenalinkicks auch nicht ohne sind, aber ein Blümchenpflücker braucht das nicht im Sekundentakt…

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Violet und die ersten 1000km
Violet, eine dezent schwarz-violette Dame, gut gepflegt, mit Stil und einem treuen Charakter, elegant in der Erscheinung, mit schlanker Silhouette. Einfach einen Blick wert, und das offenbar so offensichtlich, denn wildfremde Männer (und auch so manche Frau) drehe ihre Köpfe nach Violett um…
Sanft, mit dezent tiefen und sonsorem Klang, einfach eine Einladung zum Träumen, das ist Violet!
Was soll ich sagen, ich hatte bisher noch nie so ein komfortables Bike, auch wenn die gute, alte, dicke Berta definitiv gemütlicher war, aber Berta ist eben der Urtyp aller Großroller, während Violet ein Alltagsbike mit absoluten Tourerqualitäten hat, auch wenn sie nur eine “alte 650 Deauville” ist.
Alles klar soweit? Wie, Ihr dachtet, ich beschreibe irgendein Starlet oder sonst ein Sternchen? Ich? Also bitte, langsam solltet Ihr mich kennen! Ich bin glücklich verheiratet und meine Frau und ich teilen eine Leidenschaft sehr exzessiv: MOTORRÄDER!!!
Das solltet Ihr aber nun wirklich wissen, also kann es sich bei Violet doch nur um ein Bike handeln, nun alles klar?
Okay, dann weiter…
Nun, die ersten 1000km hab ich nun hinter mich gebracht, manche davon nicht gerade sehr erfolgreich und schon gar nicht in professioneller Optik. Und flachgelegt hab ich Violet auch schon, aber bei einer 250kg-Dame sollte man eben doch aufpassen, wo und wie man stehen bleibt, vor allem, wenn man Sitzriese ist…
Aber im Großen und Ganzen hab ich einiges gelernt und damit wurde jeder weitere Kilometer ein immer größeres Vergnügen, klingt komisch, ist aber so, auch Rollerfreaks lernen was für’s Leben!
Okay, eine Dampframme a’la Magna ist Violet nun wirklich nicht, eher dezent, stilvoll und in gewisser Weise immer gemächlich, auch wenn man ihr mal die Sporen gibt, Überraschungen kommen von Violet eher keine, und wenn, dann immer nur an der Tankstelle… und da sehr positiv!
Violet ist also eine Honda NT650V Deauville, Bj. 1999, hat mittlerweilen 51.000km am Zähler und leistet im Bedarfsfall 55 Pferde. Also definitiv keine Rennsemmel, auch wenn verdammt viel Kunststoff verbastelt ist, sie ist und bleibt eine Tourenbegleiterin, treu und zum Bummeln verleitend, aber immer mit dem Schuß Pfeffer im Hintern, der auch Überholmanöver, begleitet von einem dumpfen Donnergrollen, zu einem lustvollen und für Dosentreiber erschreckenden Erlebnis macht. Einfach die ideale Begleiterin im Alltag und auf Touren, keine rassige Schönheit, sondern eben eine Grand Dame mit unbeschreiblichen, inneren Werten und einem dezenten, aber stilvollen Auftreten bei einem gutmütigen Charakter. Und bei 650 ccm Hubraum sind aktuell so zwischen 3,5 und 4,3 l/100km nicht gerade ein übermäßiger Durst…
Das Fahren mit ihr ist kein Ritt auf der Kanonenkugel, eher ein entspanntes Durch-die Landschaft-Gleiten mit Erholungswert, vielleicht sollten die Krankenkassen Deauville-Fahren auf Rezept verschreiben? Kurven, kein Problem, denk’ und sieh sie und laß Violet einfach machen, entspann Dich und vertraue und Du wirst nicht enttäuscht! Aber bitte mit Ruhe und Gemütlichkeit, singt ja auch Balu, der Bär aus Disney’s Dschungelbuch schon seit Jahrzehnten…
Klar, im Sozius-Betrieb fehlt ein bißchen Power, aber seinen wir mal ehrlich, wer fährt denn schon gerne immer mit Sozia? Vor allem, heutzutage gibt es Fahrschulen, also, Mädels, macht doch selber den Bike-Schein! Ihr wollt doch sonst immer so emanzipiert sein! Also, auf in die Fahrschulen und dann zum Händler!
Und damit bleibt Violet immer mein Bike, keine Sozia, keine Diskussionen und vor allem, die Sizthöhe verhindert, daß meine Frau Violet auch mal in Beschlag nehmen will…
Einfach himmlisch…
Sanft, mit dezent tiefen und sonsorem Klang, einfach eine Einladung zum Träumen, das ist Violet!
Was soll ich sagen, ich hatte bisher noch nie so ein komfortables Bike, auch wenn die gute, alte, dicke Berta definitiv gemütlicher war, aber Berta ist eben der Urtyp aller Großroller, während Violet ein Alltagsbike mit absoluten Tourerqualitäten hat, auch wenn sie nur eine “alte 650 Deauville” ist.
Alles klar soweit? Wie, Ihr dachtet, ich beschreibe irgendein Starlet oder sonst ein Sternchen? Ich? Also bitte, langsam solltet Ihr mich kennen! Ich bin glücklich verheiratet und meine Frau und ich teilen eine Leidenschaft sehr exzessiv: MOTORRÄDER!!!
Das solltet Ihr aber nun wirklich wissen, also kann es sich bei Violet doch nur um ein Bike handeln, nun alles klar?
Okay, dann weiter…
Nun, die ersten 1000km hab ich nun hinter mich gebracht, manche davon nicht gerade sehr erfolgreich und schon gar nicht in professioneller Optik. Und flachgelegt hab ich Violet auch schon, aber bei einer 250kg-Dame sollte man eben doch aufpassen, wo und wie man stehen bleibt, vor allem, wenn man Sitzriese ist…
Aber im Großen und Ganzen hab ich einiges gelernt und damit wurde jeder weitere Kilometer ein immer größeres Vergnügen, klingt komisch, ist aber so, auch Rollerfreaks lernen was für’s Leben!
Okay, eine Dampframme a’la Magna ist Violet nun wirklich nicht, eher dezent, stilvoll und in gewisser Weise immer gemächlich, auch wenn man ihr mal die Sporen gibt, Überraschungen kommen von Violet eher keine, und wenn, dann immer nur an der Tankstelle… und da sehr positiv!
Violet ist also eine Honda NT650V Deauville, Bj. 1999, hat mittlerweilen 51.000km am Zähler und leistet im Bedarfsfall 55 Pferde. Also definitiv keine Rennsemmel, auch wenn verdammt viel Kunststoff verbastelt ist, sie ist und bleibt eine Tourenbegleiterin, treu und zum Bummeln verleitend, aber immer mit dem Schuß Pfeffer im Hintern, der auch Überholmanöver, begleitet von einem dumpfen Donnergrollen, zu einem lustvollen und für Dosentreiber erschreckenden Erlebnis macht. Einfach die ideale Begleiterin im Alltag und auf Touren, keine rassige Schönheit, sondern eben eine Grand Dame mit unbeschreiblichen, inneren Werten und einem dezenten, aber stilvollen Auftreten bei einem gutmütigen Charakter. Und bei 650 ccm Hubraum sind aktuell so zwischen 3,5 und 4,3 l/100km nicht gerade ein übermäßiger Durst…
Das Fahren mit ihr ist kein Ritt auf der Kanonenkugel, eher ein entspanntes Durch-die Landschaft-Gleiten mit Erholungswert, vielleicht sollten die Krankenkassen Deauville-Fahren auf Rezept verschreiben? Kurven, kein Problem, denk’ und sieh sie und laß Violet einfach machen, entspann Dich und vertraue und Du wirst nicht enttäuscht! Aber bitte mit Ruhe und Gemütlichkeit, singt ja auch Balu, der Bär aus Disney’s Dschungelbuch schon seit Jahrzehnten…
Klar, im Sozius-Betrieb fehlt ein bißchen Power, aber seinen wir mal ehrlich, wer fährt denn schon gerne immer mit Sozia? Vor allem, heutzutage gibt es Fahrschulen, also, Mädels, macht doch selber den Bike-Schein! Ihr wollt doch sonst immer so emanzipiert sein! Also, auf in die Fahrschulen und dann zum Händler!
Und damit bleibt Violet immer mein Bike, keine Sozia, keine Diskussionen und vor allem, die Sizthöhe verhindert, daß meine Frau Violet auch mal in Beschlag nehmen will…
Einfach himmlisch…

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Irrglaube, oder wie bös sind Biker wirklich?
Gestern, das Bike am Bahnhof abgestellt, abgestiegen und unbenötigten Rüstungsteile mal langsam, aber sicher im Bike verstaut... Wer wartet heutzutage schon am Bahnsteig in Helm und Kampfhandschuhen auf seine Kinder? Ich kenn niemanden...
Im abgestellten Auto nebenan turnen zwei Kids herum, ein Junge und ein Mädchen, er sechs, sie neun Jahre jung, wie ich später erfahre, die Oma am Beifahrersitz sehe ich im ersten Moment gar nicht...
"Was tust Du da?" fiepst es mich vorlaut aus dem geöffneten Schiebedach heraus an, anschließend taucht etwas zögerlich der Wuschelkopf des Sechsjährigen auf...
"Na, ich verstau mal meine Sachen." No na, wäre er 14 gewesen, hätt ich gefragt, wonach es denn aussieht, aber so...
Eine Frage nach der anderen, brav antworte ich. Mittlerweilen wird das ganze mit Hilfe der Schwester ein wahres Kreuzverhör. Klar, im Auto sitzen, auch wenn Oma dabei ist, aber gibt es für Kinder im schlimmsten Bewegungsdrang ein brachialeres Gefängnis? Ich denke nicht...
Oma wird langsam nervös. Wie können die Kids den Typen mit den langen Zotteln und der wildwuchernden Gesichtsbehaarung nur so viel fragen, was ist, wenn er ärgerlich wird, vor allem, das ist sicher so ein, wie nennt man die noch? Rocker, genau, das ist ein Rocker, schwarzes Bike, Klamotten mit Panzerung oder was das ist, langhaarig und Bart, nein, das ist ein Rocker und ganz sicher ein ... ein ... naja, ganz so böse kann der aber eigentlich nicht sein, er beantwortet alle Fragen der Kinder, plaudert mit ihnen, macht Scherze und hört geduldig zu... Und jetzt redet er mich auch noch an, nachdem ich den Kindern erklärt hab, daß "ihr da einen ganz einen netten erwischt habt"... und er lacht dabei sogar...
Was ist, wenn er doch kein Rocker ist, aber was, wenn er schon einer ist? Ach, Motorradfahrer sind eigentlich ganz nett, nur sehen sie nicht danach aus?
Oma grinst zaghaft, es stimmt schon, nett sehen Rocker und andere Motorradfahrer, und auf neudeutsch "Biker", ja wirklich nicht aus, aber eigentlich, es stimmt schon, sie sind immer nett und höflich, diese... ja, wie nennt man sie jetzt wirklich? Diese "Wilden" mit ihren Maschinen?
Oma lächelt vorsichtig zurück und ich stelle mich der zweiten Runde im Kreuzverhör. "40"
Oma grinst, der Typ ist 40? Was, und Kinder hat er auch?
Komisch, das sieht man Oma direkt an, entweder ist sie einem Irrglauben aufgesessen, oder Biker sind eigentlich nicht wirklich bös... oder Rocker oder wie auch immer...
Im abgestellten Auto nebenan turnen zwei Kids herum, ein Junge und ein Mädchen, er sechs, sie neun Jahre jung, wie ich später erfahre, die Oma am Beifahrersitz sehe ich im ersten Moment gar nicht...
"Was tust Du da?" fiepst es mich vorlaut aus dem geöffneten Schiebedach heraus an, anschließend taucht etwas zögerlich der Wuschelkopf des Sechsjährigen auf...
"Na, ich verstau mal meine Sachen." No na, wäre er 14 gewesen, hätt ich gefragt, wonach es denn aussieht, aber so...
Eine Frage nach der anderen, brav antworte ich. Mittlerweilen wird das ganze mit Hilfe der Schwester ein wahres Kreuzverhör. Klar, im Auto sitzen, auch wenn Oma dabei ist, aber gibt es für Kinder im schlimmsten Bewegungsdrang ein brachialeres Gefängnis? Ich denke nicht...
Oma wird langsam nervös. Wie können die Kids den Typen mit den langen Zotteln und der wildwuchernden Gesichtsbehaarung nur so viel fragen, was ist, wenn er ärgerlich wird, vor allem, das ist sicher so ein, wie nennt man die noch? Rocker, genau, das ist ein Rocker, schwarzes Bike, Klamotten mit Panzerung oder was das ist, langhaarig und Bart, nein, das ist ein Rocker und ganz sicher ein ... ein ... naja, ganz so böse kann der aber eigentlich nicht sein, er beantwortet alle Fragen der Kinder, plaudert mit ihnen, macht Scherze und hört geduldig zu... Und jetzt redet er mich auch noch an, nachdem ich den Kindern erklärt hab, daß "ihr da einen ganz einen netten erwischt habt"... und er lacht dabei sogar...
Was ist, wenn er doch kein Rocker ist, aber was, wenn er schon einer ist? Ach, Motorradfahrer sind eigentlich ganz nett, nur sehen sie nicht danach aus?
Oma grinst zaghaft, es stimmt schon, nett sehen Rocker und andere Motorradfahrer, und auf neudeutsch "Biker", ja wirklich nicht aus, aber eigentlich, es stimmt schon, sie sind immer nett und höflich, diese... ja, wie nennt man sie jetzt wirklich? Diese "Wilden" mit ihren Maschinen?
Oma lächelt vorsichtig zurück und ich stelle mich der zweiten Runde im Kreuzverhör. "40"
Oma grinst, der Typ ist 40? Was, und Kinder hat er auch?
Komisch, das sieht man Oma direkt an, entweder ist sie einem Irrglauben aufgesessen, oder Biker sind eigentlich nicht wirklich bös... oder Rocker oder wie auch immer...

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- Deauville Modell: NT700VA
- Baujahr: 2013
- Farbe: Bloom Red Metallic
- Kilometerstand: 50000
- Kilometer/Jahr (ca.):: >20000
- Wohnort: Graz
Re: Violet und die ersten 1000km
Ist aber am Anfang nur etwas für wirklich nervenstarke Männer. Glaub mir, ich weiß von was ich rede bzw schreibe. Ich habe aber Gott sei Dank das Schlimmste bereits hinter mir.Grazer hat geschrieben: Klar, im Sozius-Betrieb fehlt ein bißchen Power, aber seinen wir mal ehrlich, wer fährt denn schon gerne immer mit Sozia? Vor allem, heutzutage gibt es Fahrschulen, also, Mädels, macht doch selber den Bike-Schein! Ihr wollt doch sonst immer so emanzipiert sein! Also, auf in die Fahrschulen und dann zum Händler!
Einfach himmlisch…
Gerhard
1998-2001 Kawasaki EN 500-50000 km
2002-2003 NT 650V rot-42000 km
2004-2005 NT 650V blau-35000 km
2006-2007 NT 700VA grau-47000 km
2008-2010 NT 700VA rot-59000 km
2011-2012 NT 700VA rot-46530 km
2013-2019 NT 700VA rot-69000 km
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@gerhard: meine frau hat nach 20 jahren abstinenz letztes jahr erstmals mit einem eigenen motorrad (250'er virago) begonnen... heute fährt sie, sofern der verdreher das teil endlich mal in gang bringt, eine 750'er magna... und das mit einer freude, daß es nur so leuchtet unter ihrem helm...
meine sozia ist im regelfall meine stieftochter, die kommendes frühjahr ebenfalls den a-schein machen will... damit ist der platz hinter mir dann endlich fix frei für gepäckrolle, zelt oder kaffeemaschine...
übrigens, im oktober sind wir voraussichtlich in graz... per bike...
meine sozia ist im regelfall meine stieftochter, die kommendes frühjahr ebenfalls den a-schein machen will... damit ist der platz hinter mir dann endlich fix frei für gepäckrolle, zelt oder kaffeemaschine...
übrigens, im oktober sind wir voraussichtlich in graz... per bike...

einmal honda, immer honda! drei deauvilles in einem motorrad: Honda Goldwing GL1500/6SE!
die homepage für alle motorradverrückten!!! da könnt ihr noch was lernen!!!
- Gerhard
- Oberguru

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- Registriert: Dienstag, 3. Januar 2006, 21:31
- Deauville Modell: NT700VA
- Baujahr: 2013
- Farbe: Bloom Red Metallic
- Kilometerstand: 50000
- Kilometer/Jahr (ca.):: >20000
- Wohnort: Graz
Meine Frau fährt eine CBF 500 und bei ihr leuchtet es auch unter dem Helm
Aber der Weg bis hierher war wirklich nicht immer einfach für mich.
Im Oktober bin ich vorraussichtlich zuhause. Vielleicht passt es und wir können eine kleine Tour in die "Steirische Toskana" machen. Melde dich einfach einige Tage vorher per PN bei mir.
Gerhard
Aber der Weg bis hierher war wirklich nicht immer einfach für mich.
Im Oktober bin ich vorraussichtlich zuhause. Vielleicht passt es und wir können eine kleine Tour in die "Steirische Toskana" machen. Melde dich einfach einige Tage vorher per PN bei mir.
Gerhard
1998-2001 Kawasaki EN 500-50000 km
2002-2003 NT 650V rot-42000 km
2004-2005 NT 650V blau-35000 km
2006-2007 NT 700VA grau-47000 km
2008-2010 NT 700VA rot-59000 km
2011-2012 NT 700VA rot-46530 km
2013-2019 NT 700VA rot-69000 km
hallo grazer!
.... ich fahr NUR mit sozia und soooo gerne, dass ich touren alleine gar nicht mehr mache!
.... aber so ist es eben, wenn man die beste sozia von allen hat!
lg
franz
... da muß ich mich leider outen!Klar, im Sozius-Betrieb fehlt ein bißchen Power, aber seinen wir mal ehrlich, wer fährt denn schon gerne immer mit Sozia?
.... aber so ist es eben, wenn man die beste sozia von allen hat!
lg
franz
Fahr nie schneller als dein Schutzengel fliegt! 
- Gerhard
- Oberguru

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Wenn ich ehrlich bin, tut es mir ja auch ein wenig leid um meine Sozia. Die Ville hat mit meiner Meinung nach mit Sozia einfach eine bessere Kurvenlage.
Manchmal lässt sich meine Frau ja überreden und fährt bei mir mit.
Gerhard
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2002-2003 NT 650V rot-42000 km
2004-2005 NT 650V blau-35000 km
2006-2007 NT 700VA grau-47000 km
2008-2010 NT 700VA rot-59000 km
2011-2012 NT 700VA rot-46530 km
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