Hier unsere Fronleichnam Tour 2010
Wir haben 4 Tage geplant sind dann aber doch 5 Tage geblieben. Das Wetter war herrlich. Wir sind durchwegs trocken geblieben.
Unser Start und Zielpunkt war Sankt Kazian am Kloppeiner See. Unsere Tagesetappen haben wir extra kurz gewählt da wir auch öfter längere Aufenthalte hatten. Das Beste an dieser Tour war definitiv der National Park - Plitvicka Jezera 20 km vor Bosnien.
http://www.plitvicer-seen.de
Gebucht haben wir nicht. Wir wussten, ungefähr wo wir halten wollten, waren aber dadurch flexibler.
1. Tag
Von Sankt Kazian - Ferlach links über den Wurzenpaß - links Richtung Kranjska Gora und gleich wieder rechts in den National Park der wirklich Sehenswert ist. An die 50 Kehren (Serpentina) galt es zu befahren. Bis zum Pass Vrsic sind die Kehren gepflastert was der Freude keine Abbruch tut. Diesen Pass von der anderen Seite zu fahren ist wahrscheinlich noch besser. Weiter ging es nach Kobarid - Tolmin nach Novara Goriza. Begleitet wurden wir von einem türkisfarbenen Fluss. Durch diverse kleine Ortschaften fahrend, landeten wir in Trieste. Nach einer Rundfahrt durch die Stadt und einem Spaziergang am Hafen,(da kann man ja gleich in Wien bleiben ) beschlossen wir über Kopper nach Piran weiterzufahren. In Piran haben wir den Tag beendet.
Unterkunft :
Hotel Piran
2. Tag
Ursprünglich wollten wir nach Cres haben aber die Tour doch anders gewählt. In Piran gestartet über Portoroz nach Umag. Piran und Portoroz werden wir sicher wieder besuchen. Von Umag dann nach Buje über Groznjan wo wir einen herrlichen Ausblick genießen konnten. Weiter über Oprtalj - Motovun nach Pazin. Bis hier waren sehr gute bis abenteuerliche Straßen dabei. Weiter ging es über landschaftlich schöne Strecken nach Buzet. Von Buzet fuhren wir nach Hum, (kleinste Stadt der Welt) der Weg dorthin ist auch der schmalste der Welt. Nun ja, hat man das auch mal gesehen. Nach Hum ging es über das Ucka Gebirge. Diese Straße und der Ausblick waren herrlich und wir sahen endlich wieder das Meer. Über die Orte Veprimac- Icici schlängelten wir uns dem Meer entgegen nach Opatija. Nach so viel Gegend war hier richtig was los. Weiter sind wir über Rijeka auf der Insel Krk angekommen. Es war noch Zeit und wir fuhren zuerst nach Dobrinj dann Vrbnik um am schönen Strand von Baska unseren Tag zu beenden.
Unterkunft: Privatzimmer
3. Tag
Die Sonne lacht, wir beschließen einen Tag zu verlängern und in den National Park zu fahren. Vorher fuhren wir nach Krk, weiter ging es über die Küstenstraße nach Crikvenica – Senj von wo wir links über eine super Strecke nach Vratnik fuhren. Weiter über eine sehr gut ausgebaute Straße nach Josipdol. Rechts abgebogen Richtung Plavca. Ab hier haben wir nach nun zwanzig Jahren noch die Spuren des Krieges gesehen. Gefolgt von Kuselj und einer Strecke die kaum als Strasse bezeichnet werden darf, erreichten wir den National Park. Wer hier mal hinfährt sollte sich mindestens 4 Stunden Zeit nehmen, besser noch länger. Das haben wir gemacht und haben den Tag hier ausklingen lassen.
Unterkunft:
HP Hotel Plitvice
4. Tag
Pünktlich gestartet fuhren Richtung Bjeloplje - Goriza - Debelo Brdo bis nach Gospic. Bis hier gab es jede Menge Dörfer mit Bauruinen für Serbische Rückkehrer, die aber nicht gekommen sind. Somit waren viele Orte verweisst. Von der lebhaften Stadt Gospic fuhren wir weiter über eine herrliche Straße zum Küstenort Karlobag. Von hier noch knapp 100 Kilometer Küstenstraße. Klingt langweilig ist aber sehr schön zu fahren, da Sie sich immer am Fels langschlängelt. Angekommen in Crikvenice legten wir einen halben Badetag ein.
Unterkunft:
Hotel Belevue
5. Tag
Heute nun wieder zurück nach Sankt Kazian über Rijeka - bis Grenze - weiter nach Ribnica - Postojna - Logatec. Von hier eine schöne Strecke nach Ziri -Skofja Lloka - Eigentlich wollten wir noch die Tropfsteinhölle besuchen haben das aber verschoben - weiter ging es vorbei an Kranj - Trzic über den Loiblpass -Ferlach nach Sankt Kazian. Hier haben wir das Moped wieder verladen und sind nach Wien gefahren. Hier, wie auf der Hinfahrt hat uns dann wieder der Regen erwischt. Zum Glück im Auto.
Insgesamt ohne Auto waren es 1360 Km.
Und hier wie immer ein Auszug mit ein paar Bildern.